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Erstellt am: 11.05.2002 Stand: 13.12.2004 |
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| Zur Steuerung eines KAP-Rigs benötigt
man normalererweise eine Fernsteuerung mit drei Kanälen
für die Funktionen DREHEN, NEIGEN, AUSLÖSEN. Ein käuflicher
4-Kanal Fernsteuersender hat dazu zwei Knüppel um diese
Funktionen zu betätigen. Lässt man die Knüppel los,
gehen sie in eine Neutralstellung. Das macht bei der
Fernsteuerung eines Modells sinn, beim KAPen jedoch stört
es, wenn das Rig immer wieder in eine bestimmte
Blickrichtung schwenkt. Besser sind hier Drehknöpfe,
anstelle von Steuerknüppeln, die in der eingestellten
Position stehen bleiben. Ausserdem ist das Gehäuse eines Fernsteuersenders auf die Belange zB. eines Modellpiloten ausgelegt und ziemlich gross. Also habe ich einen handelsüblichen Sender für meine Zwecke umgebaut. |
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Der KAP-Sender
kann gut um den Hals gehängt werden, wobei die Antenne
einfach herunterhängt. |
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Ausgangsbasis: Robbe Futaba F-14 Der Sender Robbe Futaba F-14 ist ein Vierkanalsender mit zwei Knüppeln und hat mich so wie hier abgebildet, ohne Akku und ohne Quarz, 49,- Euro gekostet. Die vier Kanäle des Senders werden mit den beiden Knüppeln gesteuert und können zusätzlich mit einer mechanischen Trimmung in der Neutralposition getrimmt werden. |
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Der Sender Robbe
Futaba F-14 hat in der |
| Geöffneter Sender: Die Schaltung des Fernsteuersenders ist auf einer grossen Platine untergebracht und in zwei Funktionsblöcke aufgeteilt. Links im Bild der Hochfrequenzteil, also der eigentliche Sender. Rechts die Impulserzeugung für die Steuersignale. Die Anschlüsse der vier Kreuzknüppel und der Stromversorgung sind gesteckt und können leicht abgezogen werden. Lediglich die Verbindung zum Fuss der Stabantenne (weisser Draht) musste abgelötet werden. |
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Geöffneter Sender
mit der Hauptplatine |
| Teilen der Hauptplatine ist
einfach: Da der neue KAP-Sender wesentlich kleiner und handlicher sein sollte als der Robbe Futaba F-14, musste ich die Hauptplatine teilen damit sie in das wesentlich kleinere Gehäuse passte. Die beiden Funktionsblöcke HF-Teil und Impulserzeugung sind auch räumlich auf der Platine getrennt. Die Verbindung der beiden Funktionseinheiten erfolgt bereits auf der Originalplatine mit kurzen Drahtbrücken. So liess sich die Platine an dieser Stelle einfach in zwei Teile sägen. |
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Die Verbindung von
Impuls- und HF-Teil |
Die Platine liess
sich an der Stelle mit |
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Damit die Senderplatine ins neue
Gehäuse passt, habe ich folgende Änderungen vorgenommen:
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Die beiden Platinen sind über
kurze Leitungen |
Der Quarzsockel musste mit
kleinen Drahtbrücken |
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| Ersatz der Steuerknüppel durch
Drehpotis und Taster: Ein normales Poti hat einen Drehwinkel von ca. 270 Grad. Im Steuerknüppel eines Fernsteuersenders werden davon nur ca. 90 Grad genutzt. Beim Betätigen der Trimmung am Sender werden die Potis mechanisch verdreht. Beim Ersetzen der Knüppelpotis des Originalsenders durch Drehknöpfe für die Bewegungen DREHEN und NEIGEN des KAP-Rigs bzw. einen Taster für die Kameraauslösung, muss der Widerstand der Knüppelpotis elektrisch nachgebildet werden: |
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Auf der blauen
Leiterbahnplatte befinden sich die |
Die beiden Drehknöpfe
für DREHEN und NEIGEN |
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| Ersatz der Steuerknüppel durch
Drehpotis und Taster: Messwerte an den
original Knüppelpotis: Nachbildung der Widerstandswerte für die
Funktionen DREHEN und NEIGEN des Rigs: Widerstände und Taster für die Funktion AUSLÖSEN: |
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Darstellung der
Widerstandsveränderung des |
Für die Funktion
AUSLÖSEN wird zwischen den |
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| Monage des Senders im neuen Gehäuse: Für die Stromversorgung des Senders habe ich acht NC-Akkus der Grösse AA (Mignon) zusammengelötet und eingeschrumpft. Diese acht Zellen geben dann im Akkupack eine Spannung von 9,6 V ab. Der Akku liegt auf dem Boden des Senders und wird durch eine Zwischenplatte abgedeckt und in Position gehalten. Auf dem Zwischenboden befinden sich die beiden Platinen des Senders. Im vorderen Bereich ist nochmals die blaue Leiterbahnplatte mit den oben beschriebenen Widerständen für die Nachbildung der Knüppelwiderstände zu sehen. |
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Auf dem Gehäuseboden
liegen |
Ein Zwischenboden
trennt |
Auf dem
Zwischenboden ligen |
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Stromversorgung und Betriebszeit:
Im Handbuch des Senders wird mit einem Akku 9,6V / 1,4Ah
eine Betriebszeit von sechs Stunden angegeben. Ich betreibe den
Sender mit acht NC-Mignonzellen mit 700 mAh die von vorne über
eine Buchse geladen werden können. Also müsste die Betriebszeit
bei ca. 3 Stunden liegen. Mehr als genug!
Links zu anderen KAPern und mehr findet Ihr in meinem Surfers Guide.
Für Fragen Anregungen oder Erfahrungsaustausch stehe ich gerne zur Verfügung.
Über einen Eintrag in meinem Gästebuch würde ich mich sehr freuen.
Manfred
http://KAP-Man.de
Manfred