Duisburg Nord mit dem alten Stahlwerk im Landschaftspark Duisburg Nord

Erstellt am: 07.02.2005
S
tand: 14.03.2005
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Einst ein Standort der Industrie mit Arbeitsplätzen für viele Hundert Menschen. Heute ein Landschaftspark für Freizeit und Kultur. Das ehemalige Stahlwerk direkt an der Autobahn A42 in Duisburg Nord.


Hier kann man sich einfach "nur so" erholen, spazieren gehen, Industrie bestaunen und begreifen, mal einen Blick hinter die Kulissen der hohen Industriemauern werfen.......

Das ehemalige Stahlwerk, wo in der Zeit von 1903 bis 1985 rund 37 Millionen Tonne Eisen geschmolzen wurden, sollte zunächst abgerissen und die Fläche eingeebnet werden. Doch Bürgerproteste verhinderten den Abriss des Werkes. Seitdem entstand, als Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA), der Landschaftspark Duisburg Nord. Alle Bereiche und Anlagenteile des Industriestandortes, die früher hinter den Werksmauern für die Öffentlichkeit verschlossen blieben, können nun begangen, besichtigt, bestaunt und begriffen werden.

Siehe auch: 01.09.2003


Daten zu den Luftaufnahmen:
Datum und Uhrzeit: 05.02.2005, 15:30 Uhr bis 17:10 Uhr
Ort: Duisburg, Landschaftspark Duisburg Nord
Erster Start: Auf dem Platz hinter den Erzbunkern, direkt an den Klärbecken
Zweiter Start: Unterhalb der Aufwärmhalle, hinter der Doppelpipeline
Wind: Unten, hinter den Hochöfen und den Erzbunkern sehr wenig. 
Ich musste beim Start viel Schnur ablassen und schnell laufen um den Drachen in einen guten Wind zu bringen.
Drachen und Schnur: 3m Delta, Polyesterschnur, 2 mm Durchmesser
Kamera: Canon A70, 3 Mega-Pixel, 2048 x 1536, fine, Programmautomatik
Equipment: KAP Rig # 5, Picavet # 2,
Anzahl: Erster Start: 378 Bilder, 313,4 MB auf 1 GB Toshiba CF-Karte
Zweiter Start: 159 Bilder, 110,3 MB auf 1 GB Toshiba CF-Karte
Summe: 537 Bilder, 423,7 MB auf 1 GB Toshiba CF-Karte

Erster Start: Auf dem Platz hinter den Erzbunkern, direkt an den Klärbecken

Erster Start:
Auf der Freifläche hinter den Erzbunkern wehte der Wind unten so schwach, das ich nach mehreren Starts schon aufgeben wollte. Nachdem ich dann noch einmal viel Leine ausgelegt hatte und den Drachen durch laufen in eine Höhe über die Hochöfen gebracht hatte, kam dann doch noch Zug auf die Leine und ich konnte die Kamera einhängen.
In solchen Situationen ist ein Deltadrachen wesentlich besser geeignet als eine stablose Flow Form. Bei so wenig Wind am Boden besteht kaum eine Möglichkeit einen Flow Form Drachen allein in die Luft zu bekommen, da sich dieser ja erst einmal mit Luft füllen muss um in Form zu geraten.


Zweiter Start: Unterhalb der Aufwärmhalle, hinter der Doppelpipeline kurz vor Sonnenuntergang

Zweiter Start:
Hinter der Doppelpipeline war bei untergehender Sonne noch weniger Wind und ich wundere mich das der Drachen dort überhaupt in die Höhe gegangen ist. Als ich dann mit eingehängter Kamera zum ersten mal Schnur ablassen wollte war natürlich überhaupt kein Zug mehr auf der Leine. Aber Geduld zahlt sich halt aus und irgendwann war dann doch etwas Wind vorhanden und langsam, ganz langsam, konnte ich Schnur geben. Ich hatte schon Angst dass die Sonne untergehen würde, bevor ich die ersten Aufnahmen gemacht hatte. 

Durch das rote Licht der untergehenden Sonne wird die Farbe des Rostes der alten Anlage noch einmal verstärkt. 


Links zu anderen KAPern und mehr findet Ihr in meinem Surfers Guide.

Für Fragen, Anregungen oder Erfahrungsaustausch stehe ich gerne zur Verfügung.

Über einen Eintrag in meinem Gästebuch würde ich mich sehr freuen.

Manfred
http://KAP-Man.de



Manfred