Das "Lanstroper Ei", ein alter Wasserturm in Dortmund Lanstrop

Erstellt am: 03.02.2002
S
tand: 10.02.2005
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Von der Autobahn A2 in Richting Hannover habe ich den Wasserturm schon etliche male auf der rechten Seite auf einem Hügel gesehen und immer gedacht "den musst du dir auch mal aus der Nähe ansehen". Nun habe ich mir den Turm endlich mal als Aufnahmeobjekt für Luftaufnahmen vorgenommen.

   

Der Ort Dortmund Lanstrop
aus der Luft
Dortmund Lanstrop, 03.02.2002
Drachen: Flow Form # 1
Wind: ca. 6 - 8 m/s
Kamera: SONY P5

 

Die Stahlkonstruktion steht auf
einem Hügel südlich des
Ortes Dortmund Lanstrop
Dortmund Lanstrop, 03.02.2002
Kamera: Canon EOS D30

 

Der Lanstroper Wasserturm wird
im Jahre 2005 100 Jahre alt.
Dortmund Lanstrop, 03.02.2002
Kamera: Canon EOS D30

Er ist schon seit 1980 nicht mehr in Betrieb und sieht doch immer noch ganz gut aus. Der Wasserturm in Dortmund Lanstrop, der hier liebevoll das "Lanstroper Ei" genannt wird. Eine Stahlkonstruktion, 1905 gebaut für die Städtischen Gas- und Wasserwerke zu Unna, mit einer Höhe von ca. 60m, zusammengehalten von tausenden von Nieten.


   

Eine schmale Bogentreppe führt
auf den Behälter

 

Der Rost nagt an der
Stahlkonstruktion aus
dem Jahre 1905

 

Von oben kann man in den
Behälter einsteigen


Alle Luftaufnahmen:
Dortmund Lanstrop, 03.02.2002
Drachen: Flow Form # 1
Wind: ca. 6 - 8 m/s
Kamera: SONY P5

Der Behälter des Lanstroper Ei ist ca. 18 m hoch, hat einen Durchmesser von 14 m und ein Volumen von 2.000 cbm. Nach Plänen des Privatbesitzers und des Förderferein Lanstroper Ei e.V. soll hier unterhalb des Turmes ein Künstlertreff und ein Gastronomiebetrieb entstehen. So erhofft man sich das unter Denkmalschutz stehende Ei erhalten zu können.


Der Wind wehte heftig aus Süd-Westen mit einer Geschwindigkeit von 6 bis 8 m/s. Als Drachen kam also nur die kleine Flowform #1 in Frage. Als Schnur habe ich die 3 mm dicke Polyesterleine gewählt.

Es war der zweite Start meines neuen Rigs mit der SONY P5 und so war es nicht verwunderlich, das noch einige Kinderkrankheiten auftraten. Als ich das Rig nach 10 min zum ersten mal einholte, hatte die Kamera nur einmal ausgelöst, obwohl ich viele male auf den Auslöser gedrückt hatte. Der Stecker der Stromversorgung für die Kamera hatte sich gelöst. Beim zweiten Flug lies sich das Rig nicht mehr richtig drehen. Nach der Bergung stellte ich fest, das sich das grosse Zahnrad von der Servoscheibe gelöst hatte. Die Muttern hatten sich, wohl durch Vibrationen, von den Schrauben gelöst und waren verschwunden, so dass ich es nun mit der Servoscheibe verkleben werde.


Links zu anderen KAPern und mehr findet Ihr in meinem Surfers Guide.

Für Fragen, Anregungen oder Erfahrungsaustausch stehe ich gerne zur Verfügung.

Über einen Eintrag in meinem Gästebuch würde ich mich sehr freuen.

Manfred
http://KAP-Man.de



Manfred