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Erstellt am: 01.07.2003 Stand: 13.12.2004 |
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Am 09.06.2003 gegen 17:20 Uhr
wurde mir bei der Ausführung meines Hobbys, dem Anfertigen von
Luftaufnahmen, im Landschaftspark Duisburg-Nord meine SONY DSC-P5 mit
etlichem Zubehör gestohlen.
Nach einigen Wochen konnte ich dann jedoch nicht widerstehen und
habe mir eine neue Digitalkamera gekauft. Mein Wahl ist diesmal auf
eine Kamera mit handelsüblichen Akkus der Grösse AA (Mignonzelle)
und preiswerten Compact Flash Karten als Speichermedium gefallen. |
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3,2 Mega Pixel Kamera CANON Power
Shot A70 |
| Als Ausgangsbasis für das neue
Rig # 5 diente mir das nun nicht mehr benötigte Rig
# 4 der SONY-Camera. Den Aussenrahmen konnte ich ungeändert
weiterverwenden, so dass ich nur den eigentlichen Kamerarahmen neu
herstellen musste.
Dieser Aussenrahmen trägt den neuen Innenrahmen für die Kamera, sowie den Empfänger, die Antenne und die Servos zum Drehen und Neigen der Kamera. Dieser Rahmen wurde aus einem Aluminium Vierkantrohr mit 20 mm x 20 mm sowie zwei Alu U-Profilen mit 13,5 mm x 10 mm und 16,5 x 10 mm angefertigt. Zur Gewichtseinsparung wurden grosse Teile entfernt. Auf der linken Seite befindet sich der Schalter für die Stromversorgung. |
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Der Aussenrahmen
mit den beiden Servos zum |
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Für den neuen Kamerarahmen habe ich als Baumaterial Aluminiumwinkel mit 40 mm x 20 mm x 2mm verwendet. Auch diesen Rahmen habe ich wieder mit Senkkopfschrauben M2 verschraubt. |
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Den neuen Kamerarahmen für die
CANON A70 |
| Um Gewicht einzusparen habe ich den Kamerarahmen diesmal mit grossen Bohrungen versehen. Die Position des Auslöseservos sowie der Servoarm wurden den neuen Bedingungen für die CANON A70 angepasst. Um ein verkratzen des Auslöseknopfes der Kamera zu vermeiden habe ich wieder eine 4mm Stabendkappe aus weichem Kunststoff auf den Servoarm geklebt. An der linken Seite befindet sich das Lager für die Neigebewegung und an der rechten Seite die Servoscheibe. | ||
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Der neue Kamerarahem für die CANON A70 |
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Das fertige Rig # 5. Die Stromversorgung der Kamera erfolgt nun mit den vier Ni-Mh Zellen der Grösse AA mit 4,8 V und 2100 mAh in der Kamera. Die Empfängeranlage wird mit vier Ni-Mh-Zellen der Grösse AAA mit 4,8 V bei 500 mAh versorgt. |
| Rig # 5 mit der Aufhängung Picavet # 2
im Einsatz auf Sylt. |
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Rig # 5 mit der CANON Power Shot
A70 in action. |
Alle weiteren Baugruppen wie Neige- und Drehservos, das Getriebe, Antenne usw. wurden Original vom Rig # 4 weiterverwendet. Wer mehr dazu wissen möchte, kann dort nachlesen.
Die Kamera, oder besser gesagt das KAP-Rig, muss an der Drachenleine befestigt werden. Dabei sind natürlich auch einige Dinge zu beachten. Die Kamera muss immer möglichst waagerecht hängen, damit der Horizont bei den Aufnahmen nicht schief ist. Die Kamera soll möglichst wenig schaukeln, damit die Aufnahmen nicht verwackeln. Wenn wir als Kinder Drachen steigen ließen, so haben wir oftmals das Ohr an die Drachenleine gahalten und gehört wie der Wind in der Leine singt. Dies sind Vibrationen der Leine, die natürlich auch zu einer Unschärfe der Aufnahmen führen können. Diese Überlegungen haben zu einer Aufhängung geführt, die mittlerweile von den meisten KAPern verwendet wird, dem sogenannten Picavet. Eine neuere und leichtere Version ist mein Picavet # 2.
Das komplette, einsatzfertige Rig # 5 mit der CANON A70 hat ein Gewicht von 600 Gram und ist damit leider 138 g schwerer als das Rig # 4.
Die Gewichte im einzelnen: |
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| Kamera CANON Power Shot A70 ohne Akku | 225 | g |
| 4 Zellen NiMh 2100mAh zur Stromversorgung der Kamera |
115 |
g |
| Kamerarahmen mit Triggerserveo |
80 |
g |
| Aussenrahmen mit Dreh- und Neigeservo, Empfänger und Antenne, Schalter, Getriebe und Aufhängung | 130 |
g |
| 4 Zellen NiMh 500mAh zur Stromversorgung der Empfängeranlage |
50 |
g |
Links zu anderen KAPern und mehr findet Ihr in meinem Surfers Guide.
Für Fragen, Anregungen oder Erfahrungsaustausch stehe ich gerne zur Verfügung.
Über einen Eintrag in meinem Gästebuch würde ich mich sehr freuen.
Manfred
http://KAP-Man.de
Manfred