Seilscheibe auf der Halde 19:
Förderrad der Schachtanlage Mathias Stinnes 4 auf der Halde 19 in Gladbeck

Erstellt am: 02.09.2001
Stand: 10.02.2005
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Das Ruhrgebiet ist entstanden und gewachsen durch die Steinkohlezechen als wichtigster Energielieferant für den Wiederaufbau nach dem Krieg. Tausende von Arbeitern zog es mit ihren Familien hierher. Hier gab es genug Arbeit und Wohnungen. Wie früher um eine Burg, so wurden um eine Zeche herum Siedlungen gebaut, das Ruhrgebiet wuchs. Heute sind nur noch wenige Zechen in betrieb und vereinzelte Fördertürme, die teilweise zu Industriedenkmälern gemacht wurden, zeugen noch von den ehemaligen "Kohlefabriken".


Förderrad der Schachtanlage Mathias Stinnes 4
auf der Halde 19 in Gladbeck

   

6,5 Meter Durchmesser und 6,5 tonnen schwer
Gladbeck, Halde 19, 28.08.2001
Drachen: Hexagon "Ghost Buster"
Wind: ca. 4 - 5 m/s
Kamera: SONY DSC-F505 Cyber-shot,
1600 x 1200 fine

  Inschrift auf der 6,5 to schweren Seilscheibe
Gladbeck, Halde 19, 02.09.2001
Kamera: SONY DSC-F505 Cyber-shot
1600 x 1200 fine
  An der Seilscheibe lässt es sich
sehr gut herumklettern
Gladbeck, Halde 19, 28.08.2001
Kamera: SONY DSC-F505 Cyber-shot
1600 x 1200 fine
         
Die Seilscheibe der Schachtanlage Mathias Stinnes 3/4 hat hier oben auf der Halde 19 in Gladbeck ihre letzte Ruhestätte gefunden und dient nun als eines von vielen Denkmälern an die Blütezeit der Kohlezechen. Über dieses 6,5 tonnen schwere und 6,5 Meter durchmessende Rad lief das Förderseil mit dem Förderkorb in den 1038 m tiefen Schacht. Insgesamt sind in der Zeit von 1906 bis 1972 ca. 60 Millionen Tonnen Kohle und Gestein über dieses Rad aus der Tiefe gefördet worden. Wenn man bedenkt, das ein Eisenbahnwagon ca. 40 to. Kohle fasst, so sind dies 375.000 Kohlezüge mit insgesammt 1,5 Millionen Wagen.
Die Zeche Mathias Stinnes wurde im Jahre 1972 stillgelegt

   
Seilscheibe aus verschiedenen Perspektiven
Gladbeck, Halde 19, 02.09.2001
Drachen: Hexagon "Ghost Buster"
Wind: ca. 5 - 6m/s
Kamera: SONY DSC-F505 Cyber-shot, 1600 x 1200 fine
         
Der Platz auf der Halde 19 wird als Ausflugsziel von Spaziergängern und Radfahrern genutzt. Auch einige Open Air Veranstaltungen haben hier oben auf der Halde schon stattgefunden.

    Für die Luftaufnahmen der Seilscheibe habe ich zwei Anläufe gebraucht. Am 28.08.01 hat nach kurzer Zeit der Wind so abgeflaut, dass der Ghost Buster die Kamera nicht mehr getragen hat. Da der Platz, auf dem die Seilscheibe steht, rundherum von Bäumen und Sträuchern umgeben ist konnte ich hier die größere Flow Form # 2 alleine nicht starten. Durch die vielen Sträucher fehlt im Bodenbereich der Wind, der zunächst die FF füllen muss bevor man starten kann.
         
In solchen Situationen eignet sich ein Drachen mit Stäben wesentlich besser, da man ihn einfach hinlegt oder an einen Strauch lehnt und dann mit einigen schnellen Schritten in die Luft bekommt. Sind die Baumspitzen einmal üerwunden, kann der Wind den Drachen erfassen und er fliegt von alleine. Am 02.09.2001 habe ich dann im zweiten Anlauf weitere Bilder machen können.  
 

Die Seilscheibe senkrecht von oben und im Detail
Gladbeck, Halde 19, 02.09.2001
Drachen: Flow Form #1
Wind: ca. 5 - 6m/s
Kamera: SONY DSC-F505 Cyber-shot, 1600 x 1200 fine


Seilscheibe der Zeche Mathias Stinnes 4
Gladbeck, Halde 19, 02.09.2001
Kamera: SONY DSC-F505 Cyber-shot, 1600 x 1200 fine

Links zu anderen KAPern und mehr findet Ihr in meinem Surfers Guide.

Für Fragen, Anregungen oder Erfahrungsaustausch stehe ich gerne zur Verfügung.

Über einen Eintrag in meinem Gästebuch würde ich mich sehr freuen.

Manfred
http://KAP-Man.de



Manfred